Roman Grossrieder verlässt die SGO im Sommer 2026

Roman Grossrieder, CFO der SGO, verlässt die Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin (SGO) aufgrund einer beruflichen Neuorientierung im Sommer 2026.

Grossrieder trat seine Aufgabe am 1. März 2024 in einer bereits anspruchsvollen finanziellen Ausgangslage an. In dieser Situation war eine umfassende Re-Organisation der SGO unumgänglich. Als CFO war er zentral in die strategischen und politischen Sanierungsbemühungen eingebunden. Er trieb Optimierungen und Effizienzsteigerungen voran, leistete einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung der Finanzierung und übernahm wiederholt zusätzliche Koordinations- und Führungsaufgaben.

Seit Dezember 2025 befindet sich die SGO in einer gerichtlich angeordneten Nachlassstundung. Gemeinsam mit der Sachwalterin und der Geschäftsleitung erarbeitete Grossrieder zentrale Grundlagen für die strukturierte Überführung des Spitals, der Alterszentren und der Spitex in neue Trägerschaften. Damit schuf er auch Voraussetzungen für ein geordnetes Herunterfahren der SGO, die voraussichtlich liquidiert wird. Im Zentrum standen dabei stets die Sicherstellung der Gesundheitsversorgung in der Region sowie tragfähige Lösungen für die Mitarbeitenden.

Grossrieder verlässt die SGO im Sommer 2026. Er bleibt der SGO auch über seinen Austritt hinaus in reduzierter Form zur Verfügung, bis Anschlusslösungen in allen Bereichen und für alle Mitarbeitenden geklärt sind.

«Mit Roman Grossrieder verlässt uns eine sehr erfahrene Persönlichkeit und ausgewiesene Führungskraft. Er hat den intensiven Transformationsprozess der SGO unterstützt und massgebend mitgeprägt. Stiftungsrat, Verwaltungsrat und Geschäftsleitung danken ihm für seine bedeutenden Verdienste herzlich und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute», so Verwaltungsratspräsidentin Prisca Anand.

Bislang stellt die SGO die Gesundheitsversorgung sicher. Nach zwei gescheiterten Abstimmungen steht die Stiftung seit Anfang Jahr ohne Mittel der Trägergemeinden da. Sie befindet sich in einer gerichtlich angeordneten Nachlassstundung. Ab 1. April 2026 stellt die neue öffentlich-rechtliche Anstalt «Sanadura» die Gesundheitsversorgung im Oberengadin sicher.

 

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