Am 7. August hat auf Einladung des Stiftungsrats der Stiftung Gesundheitsversorgung Oberengadin (SGO) eine Dialogveranstaltung zur Zukunft des Spitals Oberengadin stattgefunden. Mitglieder des Grossen Rats und der Gemeindeparlamente sowie weitere Personen, die sich im Vorfeld der Abstimmungen vom Frühling exponiert hatten, haben ihre Bedenken und Anliegen geäussert und Fragen formuliert, welche die Abstimmungsvorlage nicht genügend zu beantworten vermochte.
Anerkannte Dringlichkeit für Zwischenfinanzierung
Die bestehende Leistungsvereinbarung der Gemeinden mit der SGO, die Grundlage für den Betrieb des Spitals bildet, läuft am 31. Dezember 2025 aus. Die Teilnehmenden unterstützten die Absicht des Stiftungsrats, noch dieses Jahr in allen Gemeinden eine Vorlage über eine neue Leistungsvereinbarung zur Abstimmung zu bringen, um die Zahlungsfähigkeit und den weiteren Betrieb des Spitals zu gewährleisten.
Grundlage für die neue Leistungsvereinbarung bilden das unveränderte heutige Leistungsangebot sowie die Kosten, die für die Erbringung dieser Leistungen und der dafür erforderlichen Investitionen anfallen und nicht durch Spitaltarife und Beiträge des Kantons gedeckt werden können.
Künftige Ausrichtung weiterhin umstritten
Nach wie vor keine Einigkeit besteht bezüglich der langfristigen Ausrichtung des Spitals. Der Stiftungsrat nimmt die vorgebrachten Bedenken und Einwände gegen die Abstimmungsvorlage vom Frühling ernst. Im Hinblick auf die Ausarbeitung einer neuen Vorlage zur langfristigen Sicherung der Gesundheitsversorgung im Oberengadin wird er den Dialog mit den verschiedenen Anspruchsgruppen weiterführen, um konkrete Fragen und Vorschläge aufzunehmen und zu bearbeiten.
Für die Leistungsvereinbarung zur Sicherstellung der Zwischenfinanzierung wird der Stiftungsrat in den nächsten Wochen zuhanden der Gemeinden eine Vorlage erarbeiten.
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